Der Musikstil

Paule mit seiner Tuba.
Paule mit seiner Tuba.
Session mit der Dutch Swing Collegband. Mit dabei v. links: Sigi Bücher, Jan Morks (DSC-Band), Johann Stotz, Bob van Oven (DSC-Band), Lindau 1961.
Session mit der Dutch Swing Collegband. Mit dabei v. links: Sigi Bücher, Jan Morks (DSC-Band), Johann Stotz, Bob van Oven (DSC-Band), Lindau 1961.
Die OTDP pflegen den Traditionellen Jazz der 20er bis 60er Jahre. Arrangierte Passagen, kollektive und solistische Improvisationen werden auf der Grundlage eines kompakten Drives vereint zu einem swingenden Dixieland eigener Prägung, der mit einer Frische und Spielfreude dargeboten wird, von der Wolfram Frommlet schrieb “... die sechs ‚ älteren Herren’ der Dixie Promenaders, Urgesteine der oberschwäbischen Szene, ...spielten, eingebettet in einen swing, daß man überzeugt ist, bei diesen Sechs wirke der Jazz als Aphrodisiakum“ (SZ. v. 29.01.2003).

Einflüsse der Formationen um Bix Beiderbecke und Eddie Condon, der Hot Five und Hot Seven von Louis Armstrong und seinen All Stars, der Dutch Swing College Band, wie auch des frühen Duke Ellington Orchestra sind unverkennbar.

Fast alle Promenaders spielen mehrere Instrumente. Dies ermöglicht ihnen vielfältige Klangfarben und Stilvariationen, wobei auch ihre Erfahrungen aus der Mitwirkung in anderen Bands einfließen. Nicht selten werden auch thematische und stilistische Ausflüge in den Blues, den alten New Orleans Jazz, den Swing und Mainstream gerne gemacht. Der Swing ist jedoch eher Sache ihrer kleineren Besetzungen, deren Name dem Stil entsprechend auf Old Town Promenaders gekürzt wurde. Hier ist hauptsächlich das Podium für eine Sängerin.